Der Riese schläft. Er hat die Heimatberge Mit starker Faust seit alter Zeit bewacht. Der Riese schläft. Ihn haben list´ge Zwerge Durch Zaubertränke wirr und krank gemacht.
Da ist der Feind ins Land hereingekommen; Der hat den alten Riesen tot geglaubt, Hat seine Keule heimlich ihm genommen, Hat ihn geplündert und ihn ausgeraubt.
Die JN Muldental besucht das älteste Schloss Deutschlands
Ja, und dafür mussten wir nicht einmal einen langen Weg in Kauf nehmen. Das Schloss mit rechteckigem Grundriss, umgeben von einem trockenen Wallgraben, steht nämlich in Wurzen, hier in unserer Heimatstadt, in unserem Muldental. Die erkennbaren Rückstände einer mittelalterlichen Zugbrücke kennzeichnen den Übergang der mittelalterlichen Burg zum gotischen Renaissanceschloss. Viel erfuhren die Jungs und Mädels bei der anderthalbstündigen Führung durch das gesamte Schloss. Erbaut wurde es 1491 bis 1497 von Bischof Johann VI. von Saalhausen. Die Baukosten betrugen damals 14.000 Reichstaler.
Schnell, nur recht schnell hinein, hinein in das warme und gemütliche Kameradschaftsheim. Draußen war es weit unter 15 Grad minus, als sich mehr als zwei Dutzend Jungens und Mädels zum Vortragsabend einfanden. Unter ihnen Mitglieder der Jungen Nationaldemokraten Muldental, Gäste, Freunde – Kameraden. Alle wollte mehr wissen, mehr über den Ursprung der sächsischen Ortsnamen, welche wir zwar täglich zur Kenntnis nehmen, jedoch ohne zu wissen: Warum heißt denn Wurzen nun eben Wurzen, was bedeutet Grimma? Der Referent gab Auskunft und räumte mit der einen oder anderen Mär auf.
Kurz nach Weihnachten war es wieder soweit, die nunmehr dritte Winterwanderung im schönen Elbland stand an. Die Strecke, die wir dieses Mal gewählt hatten, führte uns an einem sehr geschichtsträchtigen Ort entlang, an der Grenze zwischen Sachsen und Brandenburg. Es ging an den nach dem Befreiungskrieg gegen Napoleon, auf dessen Seite die Sachsen standen, aufgestellten Grenzsteinen entlang, wo Sachsen große Teile seiner Ländereien abtreten musste.
Zwischen den Jahren sollte man das scheidende Jahr Revue passieren lassen. Aber nicht nur eine persönliche Rückblende sollte in dieser Zeit erfolgen, sondern sollten wir auch im politischen Sinne unsere Taten hinterfragen und daraus Schlussfolgerungen für das neue Kampfjahr ziehen.