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Demonstration in Cottbus
Die Stimmung kippt in Europa. Am vergangenen Wochenende bekamen zwei europäische Regierungen, nämlich die von Frankreich und Griechenland, die Quittung für ihre Pro-Euro-Politik und wurden abgewählt. In anderen Mitgliedstaaten der Europäischen Union sieht es mit der Stimmung im Volk nicht anders aus. Laut einem Leitartikel auf „Welt-Online“ glaubt die Mehrheit der Bürger in Spanien, Portugal, Italien, Griechenland und Großbritannien, dass ihr Land außerhalb der EU besser aufgehoben wäre.
Diese Haltung ist durchaus nachvollziehbar, denn immerhin hat sich die EU zu einer Geldvernichtungsmaschine ohnegleichen entwickelt. Während früher noch etliche Gelder in überhöhte Diäten der EU-Abgeordneten und teils unnütze Förderprojekte flossen, wird heute ein Vielfaches dieser Gelder in wirkungslose Rettungsschirme gepumpt. Es ist zu erkennen, dass sich die Art des Einsatzes der Gelder mit der Zeit änderte bzw. erweiterte, doch hat sich eines nie geändert: Deutschland war und ist Zahlmeister Europas und muss immer den größten Teil der Zeche zahlen. Bei der Griechenlandhilfe sind das beispielsweise fast ein Drittel und das bei immerhin 26 anderen Mitgliedsstaaten.
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